Krankenkassen und Wettbewerb

Gespeichert von tomy am Fr, 19. Jan 2007 - 23:14
Da wird immer so gross getan, als ob der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen unsere Gesundheitskosten senken könnte. Dabei ist das doch völliger Blödsinn! Unsere Gesundheitskosten werden ja nicht durch die Krankenkassen bestimmt, sondern durch die Krankheiten der Leute und den Kosten, um diese Krankheiten zu heilen oder "im Griff" zu halten. Um die Gesundheitskosten dauerhaft zu senken, müssten also
  • die Leute weniger krank werden, oder
  • die Ausgaben für die Behandlungen gesenkt werden.
Dazu gibt es genau zwei Möglichkeiten für den Wettbewerb:
  • Gesund

Unfallprävention

Gespeichert von tomy am Mo, 15. Jan 2007 - 21:04
Aus einer Mitteilung des Strassenverkehrsamtes St. Gallen: In 235 Fällen musste die Erteilung eines Lernfahrausweises verweigert werden, da diese angehenden Autolenkerinnen und Autolenker noch nicht im Besitz eines Lernfahrausweises waren. Recht so: wer keinen Lernfahrausweis hat, soll auch keinen erhalten! Wozu wollen die auch alle Auto fahren lernen! Und: nachdem die Neulenker sowieso viele Unfälle verursachen, kann dies als aktive Unfallprävention gelten...

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Schreibfehler?

Gespeichert von tomy am Sa, 6. Jan 2007 - 1:36
In einem Artikel über Softwareentwicklung gelesen: Ein sehr wichtiges Anliegen bleibt die Widerverwendbarkeit der Software. Und mir gedacht: Ja, genau, solche Software habe ich auch schon gesehen. Quellcode, der überhaupt nicht taugt, nicht mal als schlechtes Beispiel ;-)

Gegenläufigkeit

Gespeichert von tomy am Mi, 3. Jan 2007 - 22:43
Irgendwie ist es schon paradox: Im Kanton St. Gallen ist der 2. Januar kein Feiertag, aber immer mehr Firmen schenken ihren Mitarbeitern diesen Tag und geben ihnen frei. Und in Zürich, wo der 2. Januar ein Feiertag ist, haben immer mehr Geschäfte geöffnet - schliesslich muss nach dem Weihnachtsgeschäft schnell wieder Geld in die Kasse gespült werden...

Armuts-Strafe

Gespeichert von tomy am Mo, 30. Okt 2006 - 9:55
Schon gewusst? Wer wenig Geld besitzt, wird von der Postfinance zusätzlich bestraft! Wer nämlich weniger als 7500 Franken bei der Postfinance angelegt hat oder anlegen kann, wird mit monatlichen Gebühren von 2 Franken "bestraft".

Christoph Blocher und die Meinungsäusserungsfreiheit

Gespeichert von tomy am Sa, 14. Okt 2006 - 12:58
Interessant, was da letzte Woche in den Zeitungen stand wegen Christoph Blochers Besuch in der Türkei: Der Antirassismus-Artikel grenze die Meinungsäusserungsfreiheit übermässig ein, weil es nicht mehr möglich sei, den Völkermord an den Armeniern zu leugnen (und dies öffentlich kund zu tun.) Eines der schlimmsten Verbrechen, das Menschen einander antun können, zu leugnen, fällt also unter die Meinungsfreiheit. Aber, Moment mal, da war doch kurz vorher noch was? Als Herr Blocher's Aussagen zum Asyl- und Ausländer-Gesetz im Westschweizerischen Fernsehen karikiert wurden, wollte er dies nicht

Inflationsgefahr?

Gespeichert von tomy am Di, 15. Aug 2006 - 10:35
Da heisst es doch immer, die Geldmenge dürfe nicht schneller wachsen als die Menge an produzierten Gütern, Dienstleistungen usw. Nun ist es doch aber so, dass die Reichsten dieser Erde jede Menge Vermögen angehäuft haben. Heisst das jetzt, das die Reichen die Inflation antreiben? Weil sie ja Geld haben, welches dem direkten Wirtschaftskreislauf entzogen ist? Oder heisst das, dass irgendwo Güter und Dienstleistungen produziert worden sind, welche niemand kaufen kann (weil das Geld nicht in den Händen der "Masse" sondern in den Händen einiger weniger konzentriert ist)?

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Offline

Gespeichert von tomy am Sa, 15. Jul 2006 - 9:30

Dieses Blog macht Hitzeferien - deshalb wirds in der nächsten Zeit keine neuen Beiträge geben und auch keine Moderation von neuen Kommentaren...

Träume

Gespeichert von tomy am So, 25. Jun 2006 - 0:40
Ich habe heute in der Zeitung gelesen, wieviel Geld eine Familie zur Verfügung hat - ausgerechnet je nach Wohnort, mit Steuern, Krankenkasse und anderen Fixkosten bereits abgezogen. Das interessanteste daran (für mich) ist das angenommene Basis-Einkommen: 150'000.- für eine Familie mit zwei Kindern. Ich dachte eigentlich immer, ich würde eigentlich gar nicht so schlecht verdienen - aber von einer solchen Summe bin ich noch weit entfernt. Ein Vergleich mit den anderen aufgeführten Zahlen zeigt: ein Single verdient (angenommen) nur die Hälfte. Aha!

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